Praktikum bei BUGI

Autorin: Celine Papendorf

Studiengang Bachelor Sozialwissenschaft, Leibniz Universität Hannover

Zeitraum:
15. April – 15. Dezember 2018

Im Rahmen der Suche eines Themas für meine Bachelorarbeit, welche ich im entwicklungspolitischen Bereich schreiben wollte, wurde mir eine Praktikumsstelle beim BUGI e.V von meiner Dozentin empfohlen. Da mein Themenbereich gut mit den Themen und Zielen des Vereins zusammen passten, bekam ich die Praktikumsstelle und konnte im April 2018 anfangen.

Während meines Praktikums übernahm ich verschiedene Aufgaben der Vereinsarbeit. In Deutschland besuchte ich überwiegend Veranstaltungen anderer Vereine oder Organisationen und recherchierte ausführlich zu verschiedenen Themen im Gesundheitsbereich. In Indonesien gehörte zu meinen Aufgaben die Begleitung des in Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Leibniz Universität durchgeführten Feldforschung in Tambak Lorok.

Das Praktikum beim Bugi e.V war sehr hilfreich, da es mir einen tiefen Einblick in die Arbeiten einer Nichtregierungsorganisation gegeben hat, welches ein mögliches und interessantes Berufsfeld für mich darstellt. Ich habe gelernt wie Projektanträge gestellt werden, die Kooperationspartner sowie ihre Arbeitsweisen im Entwicklungsland kennengelernt und ich durfte die Forschung vor Ort begleiten. Die Themen des Bugi e.V, wie Bildung und Gesundheit in Indonesien sind ebenfalls mit den Themen meines Studiums verknüpft, da sie gesellschaftliche Fragestellungen aufgreifen und ich das Thema Gesundheit in meiner Bachelor Arbeit behandelt habe. Basierend auf den gewonnen Daten der Feldforschung in Tambak Lorok, konnte ich die Fragestellung meiner Bachelor Arbeit beantworten.

Insgesamt war es ein sehr erfahrungsreiches, interessantes und tolles Praktikum, bei dem ich Einblicke in viele verschiedene Tätigkeiten bekommen habe. Besonders gut gefallen hat mir die praktische Arbeit im Entwicklungsland, da man hierbei im direkten Kontakt mit den Leuten stand und ihre Sicht über den Alltag im fernen Land kennenlernen durfte. Ich denke, dass dadurch neue Perspektiven geschafft wurden und ich einen sensibleren Blick auf meine Forschungsfrage gewonnen habe. Ebenfalls hat mir das Praktikum beim Bugi e.V auch gezeigt, dass ein Projekt im Ausland auch mit diversen Herausforderungen konfrontiert ist, so muss man sich auf die Kooperationspartner verlassen können und es können oftmals neue finanzielle Hürden dazu kommen. Ein Projekt im Ausland zu realisieren erfordert viel Ausdauer, Organisation und das wichtigste ist eine gute Kommunikation zwischen allen beteiligten Parteien. Des Weiteren hat mir das Praktikum gezeigt, dass ich auch zukünftig im Bereich der Forschung und der Entwicklungszusammenarbeit tätig sein möchte.

Filmvorführung: Kisah 3 Titik

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Am Freitag, den 18.12.2015 organisierte BUGI e.V. die Vorführung des Films „Kisah 3 Titik“ (Geschichte der 3 Titik) von Lola Amaria. Gegen 18:30 versammelten sich etwa 30 Interessierte im Pavillon Hannover. Nach ein paar einleitenden Worten des Vorstandsvorsitzenden Anindya Krishna Siddharta, gab es noch einmal die Möglichkeit Getränke sowie Popcorn gegen eine kleine Spende zu erwerben, dann begann auch schon der Film.

Inhaltlich setzt sich der Film kritisch mit den Arbeitsbedingungen und fehlendem Arbeitnehmerschutz in Indonesien auseinander und zeichnet die daraus resultierenden Auswirkungen anhand der Schicksale drei junger Frauen nach. Der Film wurde auf indonesisch mit englischem Untertitel gezeigt. Nach Ende des Films sowie einer kurzen Pause ging es in die Diskussion mit der Regisseurin und Schauspielerin Lola Amaria, die ebenfalls anwesend war. Wie die gesamte Veranstaltung wurde die Diskussion zweisprachig geführt. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an unseren Übersetzer!

Die Diskussion hat gezeigt, dass es wichtig ist, auf bestehende Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen und sie auch in die deutsche Öffentlichkeit zu tragen. Besonders die Fragen, wie man die Situation verbessern kann und welche Rolle dabei die indonesische Regierung, welche erst vergangenes Jahr neu gewählt wurde, dabei einnimmt, waren präsent. Auch nach dem offiziellen Veranstaltungsende gegen 21:45 bestand Gesprächsbedarf und so wurde nach einem kurzen Fotoshooting noch bis 23:00 weiterdiskutiert.

Wir von BUGI freuen uns über den schönen, interessanten und rundum gelungenen Abend und bedanken uns bei alle TeilnehmerInnen. Ebenfalls bedanken wir uns auch noch einmal ganz herzlich bei unserem Sponsor, dem KED Niedersachsen sowie unseren Kooperationspartnern PPI Hannover, KMKI Niedersachsen und dem Pavillon Hannover. (K.J.H)

Filmvorführung: Jakarta Disorder

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In Zusammenarbeit mit Watch Indonesia! e.V. und dem Kirchlichen Entwicklungsdienst (KED) veranstalteten wir, Bugi e.V., am 20.Oktober 2015 einen Film- und Diskussionsabend zu „Jakarta Disorder“ (2013, 89 Min.). Zu Gast waren auch der Regisseur und Anthropologe Ascan Breuer. Als Veranstaltungsort diente der Pavillon Hannover, Lister Meile 4, 30161 Hannover.
Der preisgekrönte Kinodokumentarfilm Jakarta Disorder (BESTER FILM-Int. Dokumentarfilmfestival Bischkek 2014 und BESTER FILM-Eine Welt Filmpreis NRW 2015) beobachtet über viele Jahre hinweg die soziale Bewegung in den Slums der Metropole Jakarta. Die politische Dynamik der Bewegung gipfelte im vergangenen Jahr in der Wahl Joko Widodos zum neuen Präsidenten Indonesiens. „Jakarta Disorder“ wurde seit 2013 weltweit vorgeführt, u.a. als Wanderkino in den Dörfern und Städten Kirgisistans und Indonesiens.

Die TeilnehmerInnen setzen sich aus 19 Deutschen (53%) und 17 ausländischen BesucherInnen (47%), in einer Alterspanne von ~19 bis ~65 Jahren zusammen und bestanden nicht nur aus Studierenden, sondern auch aus Interessierten, die eine Verbindung zu Indonesien haben oder die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Die Foto- und Filmjournalistin, Ramona Gastl, war anwesend, um während der Veranstaltung einige Bilder zu machen. Die Begrüßung übernahm Ananta Fabian Lohanatha, gefolgt von einem Vorwort von Ascan Brauer. 89 Minuten lang haben die TeilnehmerInnen sich auf den Film konzentriert und Anindya Krishna Siddharta hielt anschließend einen kurzen Vortrag über BUGI e.V.. Es folgte eine angeregte Diskussion. (A.F.L)

Visionen realisieren? Geht klar!

Fortbildung BUGI

Beim Mittagessen. Bei uns gilt immer: Nach dem Träumen, Planen und Handeln, wird es immer gefeiert! Weitere Bilder

 

Am 08.08. und 09.08.2015 haben 7 Mitglieder aus dem BUGI e.V. Team an einer Weiterbildung teilgenommen. Im Rahmen des „Dragon Dreaming Workshop“ wurden in mehreren Blöcken Strategien zur Projektrealisierung sowie effektive Planungs- und Arbeitsmethoden entwickelt. (mehr …)

FILMABEND – „Inerie“ und Diskussion mit der Filmproduzentin Lola Amaria

Veranstaltungsfoto

Lola Amaria ist eine der wenigen Filmproduzentinnen in Indonesien, die aktiv Aufklärungsarbeit über entwicklungspolitisch relevante Themen in ihren Filmproduktionen leistet. Ihr neuester Lehrfilm „Inerie“ handelt von einem Lösungsansatz zur Reduzierung der hohen Mortalitätsrate bei Schwangeren in der Region Tololela auf der Insel Flores. In Zusammenarbeit mit lokalen NGO’s wollte sie mit ihrer Filmproduktion auf die statistische Entwicklung der Müttersterblichkeit aufmerksam machen, die multifaktoriell bedingt ist.

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Curcumin schützt Leberzellen vor Infektionen mit dem Hepatitis-C-Virus

Quelle: Nutrition News Jahrgang 11, Ausgabe 2/14

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Photo by: Ignas Praditya

 

Die Hepatitis-C-Virus (HCV) Infektion ist mit weltweit etwa 130 Millionen Virusträgern eine der meist verbreiteten Infektionskrankheiten. Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes leben in Deutschland etwa eine halbe Million Virusträger. In den USA und Europa sind schätzungsweise eineinhalb Prozent der Bevölkerung infiziert, in Ägypten und Zentralafrika ist die Rate mit bis zu 20 Prozent deutlich höher. Das Virus ist hochvariabel und kann deswegen dem Immunsystem immer wieder ausweichen. Anhand von Sequenzanalysen werden die Viren in sieben Genotypen eingeteilt, die mehr als 30% voneinander abweichen und unterschiedlich gut auf Medikamente ansprechen.

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WISSENSCHAFTLICHER ABEND – GESUNDHEITSVERSORGUNG IN INDONESIEN UND IN DEUTSCHLAND

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„Ausbau der sozialen Sicherheit – Gesundheitsversorgung in Indonesien und Deutschland“ – unter diesem Titel fand am Freitag, den 14.11.2014 eine Veranstaltung in den Räumlichkeiten des KED Niedersachsens statt.

In Zusammenarbeit mit der Gruppe „Bildung und Gesundheit für Indonesien“ (BUGI) sollte die Situation der Gesundheits- und Bildungsangebote Indonesiens beleuchtet und auch über mögliche neue Wege und Verbesserungen diskutiert werden.

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INFOABEND – Möglichkeiten des Engagements in Deutschland – Vernetzungsarbeit

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Hannover, 31.01.2014

Referentin: Johanna Lein (Watch Indonesia! e.V)
Vernetzungsarbeit ist eine entscheidende Maßnahme für erfolgreiche Bewegung einer Zivilgesellschaft, denn sie bietet sich die Gelegenheit für diversen Gruppen mit gemeinsamen Vision sich zu versammeln und dadurch können sie sich gegenseitig stärken. Das Thema Vernetzungsarbeit wurde in diesem Infoabend in Form eines Seminars von Johanna Lein (Watch Indonesia e.V.) durchgeführt. (mehr …)